Neuraltherapie
Begründer dieser Therapie ist der Arzt Ferdinand Huneke. Bei diesem Verfahren werden Lokalanästhetika (örtliche Betäubungsmittel) an bestimmte Stellen des Körpers injiziert. Sie beeinflussen schmerzhafte Zonen des Körpers, entkrampfen und regen die Selbstheilungskräfte an. Man geht davon aus, dass über die Nervenbahnen auch weiter entfernt liegende "Störzonen" und "Herde" wie z.B. Narben oder schadhafte Zähne Beschwerden im Körper auslösen können. Durch eine entsprechende Injektion in diese Zonen können sich Schmerzen innerhalb kürzester Zeit lösen.
Anwendung findet die Neuraltherapie bei:
- Kopfschmerzen, Migräne
- Gelenkbeschwerden (Arthrose, Hexenschuss, Ischialgie)
- Rückenschmerzen
- Narbenschmerzen
- Mittelohrentzündung
- Nasennebenhöhlenentzündung
- Chron. Mandelentzündungen
- Schmerzzustände nach Verletzungen, Operationen, Unfällen